April, April ....

Andra von Avalon vor einer Graffitti mit einem lachenden Cartoon-Gesicht

(c) Photo by Darren van Dole

 

Wurden Sie heute schon in den April geschickt?


Was hat es mit dem ersten April auf sich und woher kommt dieser Brauch eigentlich?

Der erste April war das Fest der Göttin der Liebe, die bei den Römern Venus und bei den Griechen Aphrodite genannt wurde.

Die Frauen von damals badeten an diesem Tag die Statue der Göttin, kleideten sie neu an, legten ihr Schmuck um und verbrannten Räucherwerk, um sich die Gunst der Göttin für Liebe, Glück und Fruchtbarkeit zu sichern.

Ob König oder Kellner, Banker oder Bettler - die Liebe macht ja bekanntlich keinen Unterschied zwischen arm und reich. Unsere Hormone und Gefühle fahren Achterbahn, wir tun die verrücktesten Dinge und machen uns gerne zum Narren, weil wir einfach einen Narren am anderen gefressen haben.

Darum gehörte es für die feiernden Frauen am Fest der Venus/Aphrodite auch dazu, närrische Rituale zu zelebrieren als Sieg des Gefühls über die Logik. Daraus entwickelte sich dann der Brauch, an diesem Tag die Leute mit Aprilscherzen in den April zu schicken.

In diesem Sinne wünsche ich allen Liebenden und Verliebten einen närrischen Tag voll netter Neckereien...